cocolo
koh-KOH-lohSubstantiv, AdjektivUmgangssprachlich
Dominikanisches Spanisch: ein Slangbegriff. Dominikanischer Slang von A bis Z.
Was es bedeutet
Ursprünglich ein schwarzer, englischsprachiger Migrant von den Kleinen Antillen – die Zuckermühlenarbeiter, die sich seit dem späten 19. Jahrhundert um San Pedro de Macorís ansiedelten, und ihre Nachfahren, deren guloya-Tanztruppen heute zum UNESCO-Kulturerbe zählen.
Ein glühender Fan eines Musikgenres, vor allem der Salsa: „cocolo de la salsa“. In diesem Sinn wird es mit Stolz getragen und hat überhaupt keinen ethnischen Beiklang.
Beispiele mit Übersetzung
Mi abuelo era cocolo, de lo' que vinieron a lo' ingenio'.
Mein Großvater war ein cocolo, einer von denen, die kamen, um in den Zuckermühlen zu arbeiten.
Ese e' cocolo puro, se sabe toa' la' de Héctor Lavoe.
Der ist Salsa-Fan durch und durch, er kennt jeden Track von Héctor Lavoe.
Woher es kommt
Of uncertain origin; the most cited proposal is a deformation of Tortola, the island many of the migrants came through. Used disparagingly for most of the twentieth century, it has been substantially reclaimed, but as an ethnic label in the mouth of an outsider it can still land badly. The music sense is unambiguously neutral.
Erstbeleg: late 19th century