poique
POY-kehWendungRegionalCibao
Dominikanisches Spanisch: ein Slangbegriff. Dominikanischer Slang von A bis Z.
Was es bedeutet
Porque – „weil“ – so ausgesprochen, wie man es im Cibao-Tal tut, wo silbenauslautendes /l/ und /r/ zu einem i werden. Dieselbe Regel ergibt veidá für verdad, capitai für capital und cuaito für cuarto.
Hier eher als das klarste Einzelbeispiel für den Cibaeño-i-Laut aufgeführt denn als eigenständiges Wort. Es wird absichtlich so geschrieben – in Songtexten, in Werbung und in Nachrichten –, um den Sprecher als aus Santiago oder dem umliegenden Tal stammend zu markieren.
Das Merkmal trägt eine starke soziale Bedeutung: für Cibaeños liebevoll ländlich, für Leute aus der Hauptstadt ein gängiger Witz – weshalb Sprecher, die nach Santo Domingo ziehen, es oft innerhalb eines Jahres wieder verlieren.
Beispiele mit Übersetzung
No fui poique no me dio la gana.
Ich bin nicht gegangen, weil ich keine Lust hatte.
Eso e' veidá, te lo digo yo.
Das ist die Wahrheit, ich sag's dir.
Hinweis: Dieselbe Regel angewendet auf verdad. Sobald man das i in einem Wort einmal hört, hört man es plötzlich überall.
Woher es kommt
A regional sound change, not a coinage: syllable-final liquids vocalise to [i] throughout the Cibao. It is usually connected to the Canary Island settlement of the valley, though the Canarian varieties themselves do not show it in this form. Santo Domingo and the south instead drop the consonant or, in parts of the south-east, turn it into an l.
Andere Formen
- Schreibweisen und Varianten:
- poi que